Erinnerungszeichen für NS-Opfer Wilhelm Gögel

Am Montag, 15. April, wird der Öffentlichkeit ein Erinnerungszeichen für Wilhelm Gögel übergeben. Der Termin findet um 16 Uhr in Sendling in der Aberlestraße 42 statt. Stadtrat David Süß von der Fraktion Die Grünen – Rosa Liste spricht in Vertretung des Oberbürgermeisters. Es folgen Redebeiträge von Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, Dr. Sibylle von Tiedemann von der Gedenkinitiative für die „Euthanasie“-Opfer sowie von Trudy Creighton und Willi Kramer. Creighton und Kramer haben als Familienangehörige das Erinnerungszeichen initiiert.

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Gesundheitszentren beraten auch in Leichter Sprache

Die beiden Münchner Gesundheitszentren in den Stadtteilen Riem und Hasenbergl beraten auch in Leichter Sprache. Wer einen Beratungstermin in Leichter Sprache will, sollte vorher einen Termin vereinbaren.

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Lesung mit Raúl Aguayo-Krauthausen

Am morgigen Mittwoch um 19 Uhr findet in der Stadtbibliothek im HP8, Saal X, Hans-Preißinger-Straße 8, eine Lesung statt. Der Inklusions-Aktivist Raúl Aguayo-Krauthausen liest aus seinem 2023 erschienen Sachbuch vor. Das Buch hat den Titel „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden“. In seinem Buch zeigt Krauthausen auf, wie Inklusion aussieht, wenn sie ernst gemeint ist. Nach der Lesung geht der Autor mit einem Blick auf München ins Gespräch mit Oswald Utz, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München.

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Erste gehörlose Bundestagsabgeordnete

Heike Heubach aus Stadtbergen bei Augsburg ist die erste gehörlose Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Sie rückt im März 2024 auf der bayerischen SPD-Liste nach.

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) sagt, die Bundestagsverwaltung habe sich intensiv darauf vorbereitet, Frau Heubach eine weitgehend barrierefreie Wahrnehmung ihres Mandats zu ermöglichen. Sie nennt Heubachs Einzug in den Bundestag ein starkes Zeichen für Inklusion.

In Zukunft sollen Gebärdensprachdolmetscher*innen alle Äußerungen im Bundestag übersetzen und auch Heubachs Reden für die übrigen Abgeordneten verständlich machen.

Barrierefreie Kultur-Orte

Komme ich mit dem Rollstuhl ins Kino, ins Theater oder Museum? Kann ich mich als blinder Mensch in der Stadtteilbibliothek orientieren oder einen Assistenzhund in den Club mitnehmen?

Antworten auf diese Fragen findet man auf der Homepage https://www.kultur-barrierefrei-muenchen.de. Rund 300 Theater, Museen, Clubs, Bibliotheken, Kinos, Konzerträume, Jugendtreffs und andere Kulturräume sind dort zu finden. Sachverständige des cbf (Club Behinderter und ihrer Freunde e.V. München und Region) haben sie begangen und sehr genau die Barrierefreiheit beschrieben.

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Freizeit gemeinsam gestalten!

Einfach so ins Theater, zum Sport oder ins Café? Für viele Menschen mit Behinderungen ist das nicht möglich. Oder es macht allein einfach keinen Spaß. Deshalb sucht die Freiwilligen-Agentur TATENDRANG mit ihrem Projekt FREIZEIT hoch2 ehrenamtliche Freizeitbegleiter*innen.

Haben Sie Lust, Menschen mit Behinderung bei ihren Freizeit-Aktivitäten begleiten? Dann informieren Sie sich über Engagement-Möglichkeiten bei einem Info-Abend. Im Anschluss können Sie einen aktuellen Film über eine Familie mit einem autistischen Jungen sehen.

Der Informationsabend findet am 5. März von 18 bis 21 Uhr bei der Freiwilligen Agentur TATENDRANG, Altheimer Eck 13, statt.

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Gedenken an die Opfer der „Euthanasie“-Morde

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus findet am Mittwoch, den 31.01.2024, um 12:00 Uhr in der Tiergartenstraße 4 am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der „Euthanasie“-Morde die Gedenkveranstaltung für die ermordeten Menschen mit Behinderungen statt. Mehrere hunderttausend Kinder, Männer und Frauen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen wurden von den Nationalsozialisten grausam getötet.

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Münchner Kammerspiele laden zum Festival All Abled Arts ein

Theater von und für Menschen aller Fähigkeiten: Das ist das Festival All Abled Arts, zu dem die Münchner Kammerspiele vom 11. bis 14. Januar einladen. Es zeigt eigene Stücke und Auftritte des RambaZamba Theaters aus Berlin, des Teatr 21 aus Warschau und des Kollektivs Drag Syndrome aus dem Vereinigten Königreich. Dazu kommen Gespräche, Vorträge, Film, Konzert und Party. Das ganze Programm ist unter diesem Link zu finden: Programm All Abled Arts. Dort gibt es auch Informationen zum Kauf von Eintrittskarten.

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Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.

So beginnt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Vor 75 Jahren wurde sie verabschiedet. Die Missachtung aller menschlichen Rechte durch die Nationalsozialisten bewog damals die Vereinten Nationen, ein allgemein gültiges Fundament zu schaffen.

Die Erklärung wurde durch weitere internationale Pakte und Konventionen konkretisiert. Eine dieser Konventionen ist die Behindertenrechtskonvention, die im Jahr 2006 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

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Wichtiger als unser Leben – Führung im NS-Dokuzentrum in Gebärdensprache

Im NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, findet am Mittwoch, 13. Dezember, 17 Uhr, ein Rundgang durch die Ausstellung „Wichtiger als unser Leben. Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos“ in Kooperation mit dem Projekt „Museum Signers – Kunst- und Kulturvermittlung in Deutscher Gebärdensprache“ statt.

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Videofilm zum Geburtstagsfest von Behindertenbeirat und Koordinierungsbüro

Vor 50 Jahren wurde der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München gegründet. Vor zehn Jahren beschloss der Stadtrat, das Koordinierungsbüros zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einzurichten. Diese beiden Jubiläen wurden im Juli mit einem großen Fest gefeiert. Rund 200 Gäste kamen in die Alte Kongresshalle, darunter auch Urgesteine aus der Gründungszeit des Behindertenbeirats. Nun ist ein Videofilm mit Höhepunkten des Geburtstagsfests erschienen.

Hier ist der Link zum Film auf Youtube. Bitte auf das Foto klicken:

Menschen sitzen an langen Tischen in einem Saal und klatschen.

Menschenrechtsinstitut fordert mehr Einsatz für Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen

Berlin. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember kritisiert das Deutsche Institut für Menschenrechte die halbherzige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Es fordert Bund, Länder und Kommunen auf, sich entschlossener als bislang für die Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einzusetzen.

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