Inklusion

Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) für die Bundesrepublik Deutschland verbindlich.

Die UN-BRK definiert keine speziellen Rechte für Menschen mit Behinderung, sondern die bereits existierenden und allgemein anerkannten Menschenrechte. Sie sind aus der Perspektive von Menschen mit Behinderung geschrieben. Das Ziel der UN-BRK ist die gleichberechtigte Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen.

Fachleute aller städtischen Referate haben gemeinsam den 1. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeitet. Auch der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München haben mitgewirkt.

Um die Vorgaben der UN-BRK umfassend umzusetzen, wurden die verschiedenen Themenbereiche der Konvention auf sechs Arbeitsgruppen aufgeteilt.

Der Aktionsplan fasst die Ziele und Maßnahmen der Landeshauptstadt München zusammen. Er soll dazu beitragen, die Situation von Menschen mit Behinderungen im Alltag zu verbessern. Das Ziel des Aktionsplans ist die Inklusion, also die volle gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen.

Inklusion in 80 Sekunden erklärt

Quelle: https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/was-ist-inklusion.html

Jeder Mensch hat das Recht auf Inklusion. Das heißt, jeder Mensch hat das Recht, in der Gesellschaft gleichberechtigt zu sein. Doch von der rechtlichen zur tatsächlichen Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen ist es noch ein weiter Weg.

Es ist normal, verschieden zu sein. Jeder Mensch ist durch seine Einzigartigkeit eine Bereicherung für alle.

Jeder kann mithelfen, die Barrieren in den Köpfen abzubauen. Reden Sie über Menschenrechte, Behinderung und Inklusion in Ihrem Umfeld.

Viele von uns denken: Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geht mich doch nichts an. Ich bin doch nicht „behindert“!

Aber was bedeutet Behinderung?

Jeder von uns kann plötzlich „behindert“ sein. Durch einen Unfall ist man eventuell nicht mehr in der Lage, den Alltag zu meistern. Man ist auf Krücken, auf einen Rollator oder auf einen Rollstuhl angewiesen. Gleichzeitig ist man nicht mehr völlig unabhängig und benötigt Hilfe von seinen Mitmenschen.

Doch nicht nur für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung ist es schwierig. Auch Mütter oder Väter mit Kinderwagen brauchen manchmal Hilfe im Alltag.

Dabei ergeben sich viele Fragen:

  • Welche Rechte und Möglichkeiten haben Menschen mit Behinderungen heute?
  • Welche Bedingungen erleichtern ihnen das Leben, welche erschweren es?
  • Was haben sie mit unserem Alltag zu tun?

(Quelle: http://www.inklusion-als-menschenrecht.de/)

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