2. Aktionsplan

Mit dem 2. Aktionsplan will die Stadt dazu beitragen, die Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Der 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) entstand zusammen mit dem Behindertenbeirat, dem Behindertenbeauftragten und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern.

Zu acht Handlungsfeldern bildeten sich Arbeitsgruppen, welche die Situation der Menschen mit Behinderungen untersuchten und den Handlungsbedarf feststellten. Über eine öffentliche Mitmach-Aktion konnten alle Münchnerinnen und Münchner ihre Vorschläge einbringen.

Die acht Handlungsfelder sind:
1. Frühe Förderung, Schule, Bildung
2. Gesundheit
3. Arbeit, Beschäftigung
4. Mobilität, Bauen, Wohnen
5. Erholung, Freizeit, Kultur, Sport
6. Recht, Freiheit, Schutz
7. Selbstbestimmte Lebensführung, persönliche Assistenz, soziale und finanzielle Sicherheit, Familie
8. Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben

Die Arbeitsgruppen entwickelten  Maßnahmen, um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Eine Steuerungsgruppe, die von Bürgermeisterin Christine Strobl geleitet wurde, begleitete die Arbeit. In der Steuerungsgruppe vertreten waren Politikerinnen und Politiker aller Stadtratsfraktionen, der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte.

Am 10. April 2019 wurde der 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK einstimmig vom Stadtrat beschlossen.