Foto-Ausstellung zum Thema Inklusion

Noch bis zum 31. Juli wird die Foto-Ausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Fürstenried präsentiert. Thema der Ausstellung ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Wie lassen sich Barrieren überwinden? Wie kann es gelingen, trotz einer Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben? Was bedeutet Inklusion im Alltag? Diese Fragen thematisiert die Wanderausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ mit ganz unterschiedlichen Foto-Motiven. Die Aufnahmen sind im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden, den das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ausgelobt hatte.

Die Bilder befinden sich im Flur hinter dem Begegnungsraum. Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich. Der Eintritt ist frei. Das Alten- und Service-Zentrum befindet sich in der Züricher Straße 80. Geöffnet ist montags bis donnerstags von 8.45 bis 17 Uhr sowie freitags von 8.45 bis 14 Uhr. Weitere Informationen gibt es beim ASZ Fürstenried unter Telefon 759 55 11.

Das ASZ ist eine Einrichtung der Landeshauptstadt München.

Festveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum der UN-BRK

Seit dem 26. März 2009 ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) auch in Deutschland gültig. Zum 10. Jahrestag haben der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München zu einer Festveranstaltung eingeladen. Das Fest fand am 5. April in der Münchner Freiheizhalle statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Expertinnen und Experten diskutierten über die Perspektiven einer inklusiven Gesellschaft und zogen mit Blick auf die UN-BRK Bilanz über die vergangenen zehn Jahre. Rednerinnen und Redner waren Münchens Bürgermeisterin Christine Strobl, die Aktivisten Raul Krauthausen und Constantin Grosch, die ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und VdK-Präsidentin Verena Bentele, der Jurist Horst Frehe, der Bezirkstagspräsident Josef Mederer sowie Marc Nellen, Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Links zu Medienberichten, Fotos und einen Fernsehbeitrag erhalten Sie über diesen Link zur Seite des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München

Plakat-Aktion in U- und S-Bahnen zum Thema Inklusion

Das Sozialreferat hat jetzt eine Plakat-Kampagne gestartet, um auf das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Die Plakate werden bis Ende Februar in den Wagen der U- und S-Bahnen hängen, die in München und im Umland unterwegs sind. Fünf unterschiedliche Foto-Motive zeigen Menschen mit und ohne Behinderungen, die zusammen unterschiedliche Situationen im Alltag erleben. Unterlegt werden die Motive mit korrespondieren Texten wie beispielsweise „Zusammen genießen. Das ist Inklusion.“ oder „Zusammen lachen. Das ist Inklusion.“

Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Bewusstseinsbildung ist ein wichtiger Schritt zum Abbau von Barrieren. Gelebte Inklusion kann nur funktionieren, wenn alle bereit sind, sich dafür einzusetzen von den Entscheidungsträgerinnen und -trägern bis hin zu den Bürgerinnen und Bürgern. In puncto Inklusion gibt es noch viel zu tun. Zwar hat sich die Stadt schon vor Jahren auf den Weg gemacht, doch das Ende dieses Weges ist noch lange nicht erreicht. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, dass München Schritt für Schritt inklusiver wird.“

Die auf den Plakaten abgebildeten Fotos stammen von Münchner Bürgerinnen und Bürgern. Entstanden sind die Aufnahmen im Rahmen eines Wettbewerbs, den das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Auftrag des Sozialreferats 2016 ausgelobt hatte.