Der 1. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Der 1. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist ein Katalog von 47 Maßnahmen aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Er soll dazu beitragen, die Situation von Menschen mit Behinderungen im Alltag zu verbessern und fasst die Ziele und Maßnahmen der Landeshauptstadt München zusammen. Damit trägt der Aktionsplan zur Inklusion bei, also zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen.

Es geht zum Beispiel um den Ausbau der integrativen Plätze in der Kindertagesbetreuung oder um gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen. Die Einrichtung einer gynäkologischen Fachambulanz für Frauen mit Mobilitätseinschränkung ist ebenso Thema im Aktionsplan wie ein spezielles Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche, die von seelischer Behin­derung bedroht sind. Weitere Maßnahmen betreffen bessere Pflege­angebote für gehörlose Menschen, die Ausbildung von Nachwuchskräften mit Behinderungen in der Stadtverwaltung oder inklusive Projekte im Sport. Außerdem enthält der Aktionsplan Maßnahmen in puncto Qualitätsstandards für barrierefreies Bauen oder barrierefreie Ausstellungstechnik in Museen.

Den Aktionsplan finden Sie hier.

Der 1. Aktionsplan wurde von Fachleuten aller städtischen Referate gemeinsam erarbeitet. Auch der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München wirkten mit. Um die Vorgaben der UN-BRK umfassend umzusetzen, wurden die verschiedenen Themenbereiche der UN-Behindertenrechtskonvention in elf Handlungsfelder aufgeteilt.

Im Sommer 2013 hat der Münchner Stadtrat diesen Aktionsplan beschlossen. Seitdem sind viele Maßnahmen bereits umgesetzt worden. Andere Maßnahmen laufen noch. Eine Übersicht finden Sie hier.

Schild München wird inklusiv
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