Neue Broschüre in leichter Sprache: „Wenn Sie in einer sozialen Not-Lage sind“

Die Broschüre „Soziale Sicherung im Überblick“ gibt es jetzt auch in leichter Sprache. Die Broschüre heißt „Wenn Sie in einer sozialen Not-Lage sind“. Das Heft enthält unter anderem Informationen zu Pflege und Hilfe für Menschen mit Behinderungen. Auch zu Themen wie „Rechtliche Betreuung“, „Häusliche Unterstützung“, „Essen auf Rädern“ oder „Freiwillige Leistungen“ erfährt man Wissenswertes. Hier können Sie die Broschüre herunterladen: Link zur Broschüre „Wenn Sie in einer sozialen Not-Lage sind“

Titelblatt Broschüre "Wenn Sie in einer sozialen Not-Lage sind"

Ab Mitte August 2019 liegt das Heft auch als gedrucktes Exemplar vor. Dann kann es beim Sozialreferat per E-Mail bestellt werden unter sozialesicherung.soz@muenchen.de. Eine telefonische Bestellung ist unter der Telefonnummer 233-68209 und unter der Telefonnummer 233-68536 möglich.

Wettlauf-Veranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung

Dabei sein ist alles: Unter dem Motto „Alle sind willkommen – Menschen mit und ohne Behinderung“ lädt der Behindertensportverein Achilles International Germany zu seiner jährlichen Laufveranstaltung ein. Unterstützt wird die Veranstaltung im Rahmen des Inklusionssports unter anderem vom Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München. Der „8. Hope & Possibility Run“ findet am Sonntag, 28. Juli, um 10 Uhr im Westpark statt.

Alle Starterinnen und Starter bekommen ein hochwertiges Lauf-Hemd und einen Einweg-Transponder. Wer am Ziel ankommt, erhält eine Medaille und eine Urkunde. Die Startgebühren des Benefizlaufes kommen dem Behindertensportverein zugute. Ausführliche Informationen zum Wettlauf und zur Anmeldung gibt es auf der Internetseite des Veranstalters: mehr Informationen zum Wettlauf

Zehn Jahre Behindertenrechtskonvention: München setzt ein Zeichen

Heute werden das Münchner Rathaus und die Westseite der Frauenkirche mit einer Lichtinstallation weithin sichtbare und strahlende Zeichen für Inklusion setzen. Die Installation wird zwischen 19 und 22 Uhr gezeigt, anschließend bleiben Rathaus und Frauenkirche bis 0.30 Uhr farbig beleuchtet. Die Projektion von Symbolen und Begriffen der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) macht darauf aufmerksam, dass Menschen mit und ohne Behinderung dieselben Rechte auf Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe haben. Anlass für die Lichtinstallation ist das zehnte Jubiläum der Ratifizierung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen durch Deutschland. Weiterlesen Zehn Jahre Behindertenrechtskonvention: München setzt ein Zeichen

Persönliche Assistentinnen und Assistenten gesucht

Selbst bestimmen können, wie man leben will und an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gleichberechtigt teilhaben können: Um dies verwirklichen zu können, benötigen viele Menschen mit Behinderungen eine persönliche Assistenz.

Persönliche Assistentinnen und Assistenten unterstützen Menschen mit Behinderungen bei allen praktischen Tätigkeiten: beim Überwinden von Treppen, beim Schreiben oder Vorlesen, beim Essen, Waschen oder Ankleiden. Eine persönliche Assistenz kann bei Menschen jeden Alters zum Einsatz kommen – zum Beispiel bei Kindern, die einen Kindergarten besuchen oder bei Jugendlichen im Schulalltag. Auch bei Erwachsenen am Ausbildungs- und Arbeitsplatz oder bei älteren Menschen und Senioren im Alltag und in der Freizeit sind persönliche Assistenzen gefragt.

Der Verein Vereinigung Integrations-Förderung (VIF) sucht Interessierte, die künftig als persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderungen tätig werden wollen. Gesucht werden Menschen, die in der Lage sind, die Anweisungen ihrer künftigen Arbeitgeberin oder ihres künftigen Arbeitgebers selbstständig im Alltag umzusetzen.

Wer Interesse hat, kann sich ab sofort als persönliche Assistentin oder persönlicher Assistent bei der VIF bewerben. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Vereins: Link zur Internetseite von VIF. Auf der Internetseite des Vereins sind Videos eingestellt, welche die Notwendigkeit der persönlichen Assistenz in verschiedenen Situationen zeigen. Die Filme entstanden mit Unterstützung des Sozialreferats der Landeshauptstadt München.

Der Verein VIF, der seinen Sitz in der Klenzestraße 57 c hat, ist erreichbar unter Telefon 309 04 86 – 0, per Fax unter 309 04 86 – 42 sowie per E-Mail unter kontakt@vif-selbstbestimmt-leben.de.

 

40 Jahre Sozialdienst für Gehörlose

Am 1. September 1978 hat der Sozialdienst für Gehörlose in der Landeshauptstadt München seine Arbeit aufgenommen. Der Stadtrat kam mit dieser Einrichtung dem Wunsch vieler gehörloser Bürgerinnen und Bürger in München nach, eine Beratung in Deutscher Gebärdensprache anzubieten. München übernahm damit eine Vorreiterrolle, denn erst 2002 wurde die Gleichstellung der Deutschen Gebärdensprache gesetzlich verankert. Der Sozialdienst für Gehörlose startete vor 40 Jahren mit einer Planstelle. Heute beraten vier Mitarbeiterinnen zentral im Sozialbürgerhaus Laim-Schwanthalerhöhe in der Dillwächterstraße 7. 2017 kam im Zuge des 1. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) eine Fachstelle häusliche Versorgung für Menschen mit Hörbehinderung hinzu. In München leben circa 2.500 bis 3.000 gehörlose Bürgerinnen und Bürger. Alle Informationen zu den Angeboten des Sozialdienstes für Gehörlose enthält das folgende Faltblatt zum Herunterladen.

Faltblatt des Sozialdienstes für Gehörlose
Faltblatt des Sozialdienstes für Gehörlose

Weiterführende Informationen enthält dieser Link zur Website des Sozialreferats.

Erfolgreiche Inklusion bei der Stadt

„Die Landeshauptstadt München als Arbeitgeberin ist sehr vorbildhaft.“ So beschreibt die Rollstuhlfahrerin Julia Dumsky die größte kommunale Ausbilderin bundesweit. Dumsky nutzte die Chance, eine Ausbildung zur Verwaltungswirtin zu absolvieren, die sie mit der beeindruckenden Durchschnittsnote 1,49 als Beste abschloss. Bayernweit erreichte sie mit dieser Leistung einen hervorragenden siebten Rang.

Doch dieser Erfolg reicht ihr noch nicht. Neben ihrer Tätigkeit im Referat für Bildung und Sport studiert sie nun an einer Münchner Hochschule Psychologie.

Unterstützung bekommt sie von ihrer Familie, aber auch von ihrem Team. Dort sei sie sehr gut integriert, sagt sie. „Ich werde genau so wertgeschätzt wie jede andere Kollegin und jeder andere Kollege.“ Ihr Arbeitsplatz ist barrierefrei zugänglich, besonders die automatischen Türöffner erleichtern ihr den Arbeitsalltag. Doch es hat nicht immer so gut geklappt.

Welche Schwierigkeiten sie bis zu ihrer Ausbildung bei der Stadt München überwinden musste und was sie sich für ihre Zukunft wünscht, erzählt sie in einem Interview:

Quelle: Rathaus-Umschau 31.10.2013