Vortrag: Barrierefrei wohnen

Barrierefreiheit ist die Voraussetzung dafür, dass auch Menschen mit Einschränkungen ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben führen können. Bei Neubauten müssen jedoch gesetzliche Anforderungen für barrierefreie Wohnungen beachtet werden. Wie diese Wohnungen und ihr Umfeld zu gestalten sind, um tatsächlich barrierefrei darin wohnen zu können, zeigt Gisela Weber, Architektin und Fachplanerin für barrierefreies Bauen, bei einem Info-Abend. Außerdem wird erläutert, worauf beim Kauf eines Neubaus zu achten ist und wie man im Altbau Barrieren abbauen kann. Der Info-Abend des Bauherren-Schutzbundes findet am heutigen Montag, 10. Juli, um 18 Uhr im Bauzentrum München statt. Das Bauzentrum befindet sich in der Willy-Brandt-Allee 10. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.muenchen.de/bauzentrum, per E-Mail unter bauzentrum.rgu@muenchen.de oder unter Telefon 54 63 66-0.

Checkliste für barrierefreie Veranstaltungen

Sie planen eine Veranstaltung und wollen, dass auch Menschen mit Behinderungen ohne Hindernisse daran teilhaben können? Wer sich schon im Vorfeld darüber informieren will, was dabei beachtet werden muss, kann sich dazu auf der Website des Kreisverwaltungsreferats (KVR) ab sofort eine Checkliste herunterladen.

© KVR

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„München wird inklusiv“: Mitmach-Aktion für Bürgerinnen und Bürger

Oberbürgermeister Dieter Reiter (rechts), Bürgermeisterin Christine Strobl und Oswald Utz, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München.
Gaben den offiziellen Startschuss für die Kampagne und Mitmach-Aktion „München wird inklusiv“: Oberbürgermeister Dieter Reiter (rechts), Bürgermeisterin Christine Strobl und Oswald Utz, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München. Foto: Michael Nagy / Presse- und Informationsamt

„München wird inklusiv“ lautet das Motto der Kampagne, für die Oberbürgermeister Dieter Reiter am 9. Mai zusammen mit Bürgermeisterin Christine Strobl und Oswald Utz, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München, den offiziellen Startschuss gegeben hat.
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Barrierefreiheit: München erneut Spitzenreiter

München ist laut einer Bürgerumfrage die barrierefreieste Stadt unter den fünf einwohnerstärksten Metropolen Deutschlands. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG im Auftrag der Aktion Mensch. Im Rahmen der Umfrage wurden, wie bereits in den Jahren 2012 und 2016, die Bewohnerinnen und Bewohner der fünf einwohnerstärksten Städte Deutschlands aufgefordert, die Barrierefreiheit ihrer Stadt zu bewerten. München belegt in der Gesamtbewertung zum dritten Mal in Folge den ersten Platz. Die bayerische Landeshauptstadt liegt damit auch deutlich über dem Bundesdurchschnitt. So bestätigen zum Beispiel 42 Prozent der Münchnerinnen und Münchner, dass ihre Stadt viel für Menschen mit Behinderungen tut. Bundesweit stimmen dieser Aussage nur 30 Prozent zu. Mehr Informationen zur Umfrage und zu den Ergebnissen finden Sie auf der Internetseite der Aktion Mensch.

Barrierefrei lernen

Neue Kurse für Menschen mit und ohne Behinderungen bietet die Münchner Volkshochschule (MVHS) in ihrem Frühjahrs- und Sommerprogramm an. Das Angebot des Fachgebietes „Barrierefrei Lernen“ ist vielfältig. Ab sofort kann man sich für die zahlreichen Kurse anmelden. Alle Informationen zu den aktuellen Kursangeboten der Münchner Volkshochschule sowie zur Anmeldung gibt es online auf der Internetseite der Münchner Volkshochschule. Weiterlesen Barrierefrei lernen

Fachtag zum Thema Mobilität – Anmeldeschluss am 15. März

Welche Barrieren gibt es für Menschen mit Behinderungen in der Münchner Innenstadt? Welche Rolle spielt der öffentliche Nahverkehr für die Erreichbarkeit des Stadtzentrums? Wie lassen sich inklusive Taxis realisieren? Vorträge zu diesen und weiteren Themen bietet der Fachtag „Mobilität für alle – Wie erreichbar ist die Innenstadt?“ am 24. März. Die Veranstaltung findet von 9 bis 15.30 Uhr im Münchner Rathaus, Marienplatz 8, statt. Bürgerinnen und Bürger, die am Fachtag teilnehmen wollen, können sich ab sofort anmelden. Der Eintritt ist frei. Anmeldeschluss ist der 15. März. Weiterlesen Fachtag zum Thema Mobilität – Anmeldeschluss am 15. März

Ausstellungsführung mit Gebärdensprachdolmetscher

„Private Confession – Die Zeichnungen der Schmuckkünstler“ heißt die neue Ausstellung, die ab 10. März in der Villa Stuck zu sehen ist. Gezeigt werden nicht nur Schmuckstücke: 36 zeitgenössische Schmuckkünstler aus aller Welt präsentieren eine Auswahl von Zeichnungen zu ihren Schmuckstücken. Die Münchner Volkshochschule bietet eine Führung zu dieser Ausstellung an. Auf Wunsch findet diese Führung mit Gebärdensprachdolmetscher statt. Beginn der Führung ist am Sonntag, 12. März, um 15.30 Uhr. Ende der Führung ist um 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 7 Euro, zuzüglich Ermäßigung. Anmeldungen für diese Führung sind möglich unter villastuck@muenchen.de.

Geld für inklusive Maßnahmen

Sie benötigen Geld, um Ihre Veranstaltung barrierefrei zu gestalten? Sie wollen Informationen in Leichter Sprache herausgeben? Dann können Sie sich an das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wenden. Das Koordinierungsbüro bezuschusst inklusive Maßnahmen von gemeinnützigen Organisationen, freien Trägern der Wohlfahrtspflege und städtischen Dienststellen. Weiterlesen Geld für inklusive Maßnahmen

Inklusion im Sport – Infos über Zuschuss-Möglichkeiten

Menschen mit Behinderungen langfristig eine gleichberechtigte Teilhabe am Sport ermöglichen: das ist das Ziel des städtischen Sportamts. In den neuen Sportförderrichtlinien der Landeshauptstadt München gibt es jetzt einen eigenen Paragraphen, der die Förderung von Inklusion im Sportbereich regelt. Im Paragraph 12 der Richtlinien ist festgelegt, welche inklusive Projekte und Maßnahmen förderfähig sind. Außerdem wird beschrieben, wer eine Förderung beantragen und in welcher maximalen Höhe ein Zuschuss bewilligt werden kann. Alles Wissenswerte zu den Neuerungen der Sportförderrichtlinien erfahren Interessierte zudem bei einer Info-Veranstaltung des Referats für Bildung und Sport. Die Informationen richten sich vor allem an Sportvereine sowie Träger und Institutionen, die mit den Themen Sport oder Behinderung befasst sind. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 8. Februar, im Referat für Bildung und Sport in der Bayerstraße 28 (Raum E 038/039, Erdgeschoss) statt. Beginn ist um 18 Uhr, Ende gegen 21 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen per Anmeldeformular sind noch bis Montag, 6. Februar, möglich.

Die auch in puncto Inklusion überarbeiteten und erweiterten Sportförderrichtlinien sind seit 1. Januar 2017 in Kraft. Die Überarbeitung ist unter anderem ein Ergebnis der Maßnahme 34 des 1. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Foto-Wettbewerb: Fortsetzung folgt

Im Rahmen des Foto-Wettbewerbs „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ sind im Jahr 2016 zahlreiche Aufnahmen beim Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) eingegangenen. Ziel des Wettbewerbs war unter anderem, auf das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen und für das Thema Abbau von Barrieren zu sensibilisieren. Um die Fotografien allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen, plant das Koordinierungsbüro eine Wander-Ausstellung. Die Fotos sollen spätestens zum Ende diesen Jahres auf Reisen gehen. Die ersten Präsentationen werden an verschiedenen Orten in München stattfinden. Detaillierte Informationen dazu, wo und wann die Wander-Ausstellung in der bayerischen Landeshauptstadt zu sehen sein wird, werden rechtzeitig auf www.muenchen-wird-inklusiv.de unter der Rubrik „Aktuelles“ bekannt gegeben.

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Preisverleihung des Foto-Wettbewerbs

Die Preisverleihung des Foto-Wettbewerbs „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ wurde erfolgreich am 1. Dezember im Münchner Stadtmuseum zelebriert.

Die Preise wurden nach der Rede von der Bürgermeisterin Christine Strobl den Gewinnerinnen und Gewinnern überreicht. Christine Strobl hatte für diese Aktion die Schirmpatenschaft übernommen. Anschließend konnten sich alle Besucherinnen und Besucher an einem Buffet bedienen, die eingereichten Fotos in Ruhe betrachten und sich austauschen.

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit dem städtischen Koordinierungsbüro, der Jury, der Sozialreferentin Dorothee Schiwy und der Bürgermeisterin Christine Strobl die Abschlussveranstaltung gefeiert haben.

1. Platz: Sebastian Belzner
2. Platz: Kristin Knüpfer
3. Platz: Benjamin Schmidt

Sonderpreise der Jury:
Sekander Sharifi, Franz Scharf
Amelie Denk, Marion Forstner

© Landeshauptstadt München
Bei der Preisverleihung (v. links nach rechts): Sozialreferentin Dorothee Schiwy, Bürgermeisterin Christine Strobl, Stephanie Hoefer vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung zur UN-BRK, Amelie Denk, Benjamin Schmidt, Kristin Knüpfer, Sebastian Belzner, Anja Thumser (in Vertretung von Sekander Sharifi), Franz Scharf, Marion Forstner. (1. Reihe v. links nach rechts): Xiao Zhen und Julia Scharf, die beide je auf einem der prämierten Fotos zu sehen sind.    © Landeshauptstadt München

 

„I bin Minga“, oder hochdeutsch: „Ich bin München“!

I bin Minga_Facebook Titelbild

Knapp 1,5 Millionen Münchnerinnen und Münchner können das von sich sagen: Große und kleine, dicke und dünne, alte und junge, weiße und schwarze, bayerische und preußische, arme und reiche, spießige und verrückte, behinderte und nicht behinderte.

1,5 Millionen Menschen leben gemeinsam in unserer schönen Stadt und begegnen sich. Menschen, die 1,5 Millionen mal verschieden sind. Wussten Sie, dass in München 140.000 Menschen leben, die eine anerkannte Schwerbehinderung haben? In der Kampagne „I bin Minga“ lernen Sie vier von ihnen kennen. Auch für sie gilt: Sie lieben ihr München.

I bin Minga“ eben!

I bin Minga“ ist eine gemeinsame Kampagne des Münchner Behindertenbeauftragten sowie von BIB, GLL, Lebenshilfe und der OBA – evangelisch. Sie wird gefördert vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auch auf der Facebookseite von Gemeinsam Leben Lernen e.V. (GLL) unter http://bit.ly/2g0xtqU.