Ausstellung des Koordinierungsbüros im Alten- und Service-Zentrum Kleinhadern

Die Foto-Ausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ wird ab sofort im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kleinhadern-Blumenau präsentiert. Thema der Ausstellung ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Wie lassen sich Barrieren überwinden? Wie kann es gelingen, trotz einer Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben? Was bedeutet Inklusion im Alltag? Diese Fragen thematisiert die Wanderausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ mit ganz unterschiedlichen Foto-Motiven. Die Aufnahmen sind im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden, den das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ausgelobt hatte.

Die Bilder werden noch bis zum 15. Januar 2019 im barrierefrei zugänglichen Erdgeschoss des ASZ gezeigt. Das Alten- und Service-Zentrum befindet sich in der Alpenveilchenstraße 42. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags von 9 bis 14 Uhr. Während des ASZ-Mittagstisches zwischen 12 und 13 Uhr und bei geschlossenen Veranstaltungen ist nur ein Teil der Fotografien zugänglich. An Wochenenden und Feiertagen kann die Ausstellung nicht besucht werden. Weitere Informationen gibt es beim ASZ Kleinhadern-Blumenau unter Telefon 580 34 76.

Einladung zur Vollversammlung des Behindertenbeirats

Am Freitag, 7. Dezember, findet die diesjährige Vollversammlung des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München statt. Beginn ist um 14 Uhr, Einlass ab 13.30 Uhr. Bürgermeisterin Christine Strobl wird das Grußwort sprechen. Die Veranstaltung im Großen Sitzungssaal des Rathauses ist öffentlich. Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderungen sind eingeladen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Vollversammlung ist eine Anmeldung. Dies ist telefonisch oder per E-Mail möglich. Mehr Informationen zur Anmeldung und zum Programm gibt es auf der Internetseite des Behindertenbeirats: Hier kommen Sie auf die Internetseite des Behindertenbeirats.

Pilotprojekt: Länger Grün für Menschen mit Mobilitätseinschränkung

Das Kreisverwaltungsreferat hat in Trudering ein Verkehrs-Pilotprojekt für Menschen mit Mobilitätseinschränkung gestartet. An der Ampelkreuzung von Kreillerstraße und Marianne-Plehn-Straße können mobilitätseingeschränkte Menschen mit einem Funksender die Grünzeit verlängern – und dadurch die Kreillerstraße (B 304) stressfrei und sicher überqueren. Das Pilotprojekt geht auf eine Initiative des Bezirksausschusses 15 Trudering – Riem zurück. Dieser hatte die Bitte eines Rollstuhlfahrers aufgenommen. Er hat jetzt als erster einen der Funksender erhalten. Weiterlesen Pilotprojekt: Länger Grün für Menschen mit Mobilitätseinschränkung

WahnSinnsWorte: Poetry Slam Workshop zum Thema „Psychische Gesundheit“

Der dreifache deutsche Poetry Slam Meister Lars Ruppel veranstaltet im November und Dezember im Auftrag des Sozialreferats einen Poetry Slam Workshop und eine Poetry Slam Show mit dem Titel „WahnSinnsWorte – Poetry Slam über das Thema Psychische Gesundheit“. Ab sofort können sich Interessierte per E-Mail unter kontakt@larsruppel.de für den Workshop anmelden und Tickets für die Show reservieren.

Flyer Poetry Slam PDF barrierefrei
Flyer Poetry Slam PDF barrierefrei

In dem Workshop können Interessierte vom Profi lernen, wie Poetry Slam funktioniert und anschließend die getexteten Zeilen selbst in einer Poetry Slam Show vortragen. Bühnengäste der Show sind, neben Lars Ruppel, Rebecca Heims, Miedya Mahmod, Yannik Sellmann und Ko Bylanzky. Die Slammerinnen und Slammer tragen neben ihren eigens für die Show geschriebenen Texten auch die Texte der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer vor – sofern diese ihre Texte nicht selbst auf der Bühne vortragen wollen.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Workshop ist inklusiv. Mitmachen können alle ab 16 Jahren, die Lust auf Poetry Slam haben – egal, ob mit oder ohne Behinderung, ob mit oder ohne psychischer Beeinträchtigung.

Teil 1 des Workshops findet am Sonntag, 25. November, von 13 bis 17 Uhr statt. Die Fortsetzung des Workshops erfolgt am Samstag, 1. Dezember, von 13 bis 17 Uhr. Die Show beginnt dann um 20 Uhr, ebenfalls am 1. Dezember. Alle drei Veranstaltungen werden im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofplatz 1, durchgeführt. Beim Workshop und bei der Show werden Menschen mit Hörbeeinträchtigung durch Gebärdensprachdolmetschung und Schriftdolmetschung unterstützt. Außerdem ist eine Induktionsschleife vorhanden.

Der Eintritt für die Poetry Slam Show beträgt regulär 6 Euro, ermäßigt 2 Euro. Weitere Informationen sind unter fb.me/wahnsinnsworte zu finden.

Initiiert und finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Sozialreferat. In die Konzeptgestaltung mit einbezogen war im Vorfeld eine Arbeitsgruppe, in der Mitglieder von Münchner Vereinen, Verbänden und Organisationen rund um das Thema „Psychische Gesundheit“ vertreten sind.

Noch ein Hinweis zur Poetry Slam Show am 1. Dezember: Auf der Veranstaltung werden Bildaufnahmen gemacht, die weiteren Veröffentlichungen dienen – zum Beispiel für die Medienberichterstattung oder für eine kostenlose Dokumentation im Buch-Format. Die Bildaufnahmen werden ins Internet und gegebenenfalls auch ins Intranet der Landeshauptstadt München gestellt werden. Die Veröffentlichungen dienen nicht kommerziellen Zwecken. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen deren Besucherinnen und Besucher der Bilderstellung und -verarbeitung sowie den geschilderten Verwendungszwecken unbefristet und gegenleistungsfrei zu. Besucherinnen und Besucher der Show, die die Abbildung ihrer Person nicht wünschen, werden gebeten, dies dem Fotografen vor Ort mitzuteilen.

Infobörse für Familien mit Handicap

Am Freitag, 16. November lädt die Fachstelle Familie des Stadtjugendamts alle Familien sowie Angehörige von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und Fachpersonal zur Infobörse ein. Die Veranstaltung findet von 11 bis 17 Uhr im Festsaal des Alten Rathauses statt. Der Festsaal des Alten Rathauses ist über einen Lift barrierefrei zugänglich. Der Eintritt ist frei. Mehr als 70 Organisationen präsentieren ihre Angebote und bieten Beratung zu den Themenbereichen Gesundheit und Frühe Hilfen, Kindertagesbetreuung, familienentlastende Dienste, Wohnen und Mobilität, Finanzen und Recht, Schule und Ausbildung, Freizeit und Sport sowie Partizipation. Weiterlesen Infobörse für Familien mit Handicap

Kulturreferat startet 2019 mit inklusiven Pilotprojekten

Das Kulturreferat der Stadt startet 2019 weitere Maßnahmen, um möglichst allen und insbesondere Menschen mit Behinderung die Teilhabe an städtischen Kulturangeboten zu ermöglichen. Der Stadtrat hat in seiner Vollversammlung für vier Projekte Mittel in Höhe von ins-gesamt 114.872 Euro bereitgestellt. Damit können ein Pilotprojekt zur Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule, das Projekt „Frida & Kurt“, die Erweiterung inklusiver Bildungsangebote der Münchner Volkshochschule und eine Internetseite für barrierefreie Kulturangebote realisiert werden. Mit den Maßnahmen trägt das Kulturreferat zur stadtweiten Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) bei.

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Umwege wegen Erneuerung der Rolltreppen am Hauptbahnhof

Im U-Bahnhof der Linien U4 und U5 an der Station Hauptbahnhof werden von Montag, 29. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 7. Dezember, zwei Rolltreppen erneuert. Es handelt sich dabei um die Rolltreppen HO 01 und HO 02. Einen genauen Lageplan dazu gibt es unter www.mvg-zoom.de. Die Rolltreppen verbinden den Bahnsteig der U4 und U5 mit dem westlichen Zwischengeschoss unter der Bayerstraße. Betroffen ist also der Übergang in Richtung Haupthalle des Hauptbahnhofs. Fahrgäste, die auf die Nutzung der Rolltreppen angewiesen sind, werden gebeten, während der Bauarbeiten auf den Aufzug oder die Anlagen auf der anderen Seite des U-Bahnhofs auszuweichen. Alle anderen können ihr Ziel über die reguläre Treppe erreichen. Das Leitsystem im U-Bahnhof wird entsprechend angepasst. Über den Betriebszustand der Rolltreppen und Aufzüge können sich die Fahrgäste zudem über die Fahrplan-Auskunft auf www.mvg.de und in der App „MVG Fahrinfo München“ informieren.

Deutsches Institut für Menschenrechte – die Monitoring-Stelle UN-BRK informiert

Der Startschuss für die zweite Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist gefallen: Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und deren Umsetzung durch Bund, Länder und Gemeinden in Deutschland stehen erneut auf der Tagesordnung der Vereinten Nationen. Mit einer nicht öffentlichen Beratung des UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen mit der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der deutschen Zivilgesellschaft in Genf beginnt der Berichtszyklus in Bezug auf Deutschland aufs Neue.

Im Anschluss daran entscheidet der Ausschuss über die Frageliste, die die Grundlage für den neuen Staatenbericht sein wird. Die Bundesregierung hat dann ein Jahr Zeit, diese zu beantworten und daraus einen Umsetzungsbericht zu erstellen. Nähere Informationen finden Sie hier: Link zur Information der Monitoring-Stelle

WahnSinnsWorte: Poetry Slam Workshop zum Thema „Psychische Gesundheit“

Der dreifache deutsche Poetry Slam Meister Lars Ruppel veranstaltet im November und Dezember im Auftrag des Sozialreferats einen Poetry Slam Workshop und eine Poetry Slam Show mit dem Titel „WahnSinnsWorte – Poetry Slam über das Thema Psychische Gesundheit“. Ab sofort können sich Interessierte per E-Mail unter kontakt@larsruppel.de für den Workshop anmelden und Tickets für die Show reservieren.

Flyer Poetry Slam PDF barrierefrei
Flyer Poetry Slam PDF barrierefrei

In dem Workshop können Interessierte vom Profi lernen, wie Poetry Slam funktioniert und anschließend die getexteten Zeilen selbst in einer Poetry Slam Show vortragen. Bühnengäste der Show sind, neben Lars Ruppel, Meike Harms, Miedya Mahmod, Yannik Sellmann und Ko Bylanzky. Die Slammerinnen und Slammer tragen neben ihren eigens für die Show geschriebenen Texten auch die Texte der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer vor – sofern diese ihre Texte nicht selbst auf der Bühne vortragen wollen.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Workshop ist inklusiv. Mitmachen können alle ab 16 Jahren, die Lust auf Poetry Slam haben – egal, ob mit oder ohne Behinderung, ob mit oder ohne psychischer Beeinträchtigung.

Teil 1 des Workshops findet am Sonntag, 25. November, von 13 bis 17 Uhr statt. Die Fortsetzung des Workshops erfolgt am Samstag, 1. Dezember, von 13 bis 17 Uhr. Die Show beginnt dann um 20 Uhr, ebenfalls am 1. Dezember. Alle drei Veranstaltungen werden im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofplatz 1, durchgeführt. Beim Workshop und bei der Show werden Menschen mit Hörbeeinträchtigung durch Gebärdensprachdolmetschung und Schriftdolmetschung unterstützt. Außerdem ist eine Induktionsschleife vorhanden.

Der Eintritt für die Poetry Slam Show beträgt regulär 6 Euro, ermäßigt 2 Euro. Weitere Informationen sind unter fb.me/wahnsinnsworte zu finden.

Initiiert und finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Sozialreferat. In die Konzeptgestaltung mit einbezogen war im Vorfeld eine Arbeitsgruppe, in der Mitglieder von Münchner Vereinen, Verbänden und Organisationen rund um das Thema „Psychische Gesundheit“ vertreten sind.

Behördenauskunft ohne Worte: Das 115-Gebärdentelefon

Wie lange bekomme ich Elterngeld? Welche Papiere brauche ich, um zu heiraten? Wann hat die Zulassungsstelle geöffnet? Unter der Telefonnummer 115, der Nummer des Behördentelefons, haben auch die Bürgerinnen und Bürger in der Isar-Metropole einen direkten Draht zur Münchner Kommunalverwaltung. Denn auch die Landeshauptstadt München gehört seit gut sechs Jahren dem Verbund der Behördennummer 115 an. Zu dem Angebot gehört auch ein Gebärdentelefon.

Gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbeeinträchtigung können den 115-Service mittels Gebärdensprache und Videotelefonie nutzen. Anfragen an das 115-Gebärdentelefon gehen an die Firma Telemark Rostock, einen Dienstleister des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Speziell ausgebildete gehörlose Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten die Fragen. Für ihre Auskünfte nutzen sie die 115-Wissensdatenbank.

Wie das 115-Gebärdentelefon genau funktioniert und wie man es ganz einfach erreichen und nutzen kann, erfahren Sie hier: Informationen zum Gebärdensprach-Telefon.

Foto-Ausstellung zum Thema Inklusion im Sozialreferat am Orleansplatz

„Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ lautet der Titel der Foto-Ausstellung, die ab Mittwoch, 19. September bis 12. November 2018 im Sozialreferat am Orleansplatz 11 zu sehen ist. Thema der Ausstellung ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Wie lassen sich Barrieren überwinden? Wie kann es gelingen, trotz einer Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben? Was bedeutet Inklusion im Alltag? Diese Fragen thematisiert die Wanderausstellung mit ganz unterschiedlichen Foto-Motiven. Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Die selbstbestimmte, uneingeschränkte und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen, unabhängig davon, ob mit oder ohne Behinderung, ist schon lange ein erklärtes Ziel der Münchner Stadtpolitik. Gelebte Inklusion kann jedoch nur funktionieren, wenn alle bereit sind, sich dafür einzusetzen – von den Entscheidungsträgerinnen und -trägern bis hin zu den Bürgerinnen und Bürgern.“

Die Aufnahmen entstanden im Rahmen eines Wettbewerbs, den das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention des Sozialreferats ausgelobt hatte. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderungen hatten an dem Wettbewerb teilgenommen und ihre Bilder eingeschickt. Eine Auswahl der besten Einsendungen ist im 1. Obergeschoss des Sozialreferats montags, dienstags und mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier: Wissenswertes zur Wanderausstellung

Wissenswertes zum Thema Gewalt in stationären Einrichtungen

Welche Formen hat Gewalt in stationären Einrichtungen? Gibt es bewährte Konzepte, die vorbeugend gegen das Entstehen von Gewalt wirken? Und sind Träger der Behindertenhilfe durch eine verstärkte Auseinandersetzung mit der UN-Behindertenrechtskonvention bei der Gewaltprävention schon weiter als andere stationäre Einrichtungen? Mit solchen Fragen beschäftigten sich zwei Fachtage, die die Heimaufsicht München organisiert hat. Das Thema der Fachtage lautete „Gewaltprävention in städtischen Einrichtungen“. Mehr zu den behandelten Themen und den Ergebnissen der Fachtage lesen Sie in der Zusammenfassung Fachtage Gewaltprävention in stationären Einrichtungen. Weitere Informationen zum Umgang mit Gewalt in stationären Einrichtungen und zu Gewaltschutz in Einrichtungen der Behindertenhilfe finden Sie auf der Internetseite des Kreisverwaltungsreferats: Informationen der Münchner Heimaufsicht