Barrierefrei lernen bei der Münchner Volkshochschule

Das neue Semester bei der Münchner Volkshochschule (MVHS) hat begonnen. Unter der Rubrik „Barrierefrei lernen“ gibt es auch im neuen Programm wieder zahlreiche Angebote. Das Programm „Barrierefrei lernen“ ist für alle Menschen offen. Die Kurse und Veranstaltungen finden in kleinen Gruppen in geschütztem Rahmen statt. Es gibt Angebote mit angepasstem Lerntempo, in einfacher Sprache, in Gebärdensprache und auf Wunsch mit Funkhöranlage in barrierefreiem Rahmen.

Die Themenbereiche reichen von Lernen und Wissen über Kultur und Freizeit oder Musik, Tanz und Kreativität bis hin zu Kochen und Entspannung. Eine Übersicht der Kurse bietet die PDF-Datei Programm_Barrierefrei_lernen zum Herunterladen.

Das Herbst- und Winterprogramm läuft von 1. Oktober 2019 bis 29. Februar 2020. Anmeldungen für die neuen Kurse sind ab sofort möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Münchner Volkshochschule Link zur MVHS

Theater Apropos zeigt sein neuestes Stück: Humorvolles über das Anderssein

„Ich bin anders“: So lautet der Titel der neuesten Produktion des Theaters Apropos. In ihrem Stück zeigen die Schauspielerinnen und Schauspieler Momentaufnahmen aus ihrem Leben. Mit Poesie und Humor verdeutlichen sie, dass sie nicht nur anders sind, sondern auch darauf bestehen, anders zu sein. Bei den skurril-witzigen Szenen über die Tücken des Andersseins darf durchaus gelacht werden.

Zwei Schauspielerinnen mit Clown-Nasen stehen gestikulierend auf der Bühne.
Das Theater Apropos mit einer Szene aus dem Stück „Ich bin anders“. Foto: Benjamin Schmidt

Die Vorstellungen laufen am Mittwoch, 18. September, am Freitag, 20. September, und am Samstag 21. September. Beginn ist jeweils 20.30 Uhr im TamS Theater. Das Theater befindet sich in der Haimhauser Straße 13 a.

Reservierungen sind ab Dienstag, 10. September, möglich unter der Telefonnummer 34 58 90 oder per E-Mail unter tams@tamstheater.de. Mehr Informationen zum Stück und zum Kartenverkauf gibt es unter folgendem Link: Internetseite des Theaters

Das Theater Apropos wurde 1998 auf Initiative des gemeinnützigen Vereins Ariadne gegründet. Unter professioneller Regie erarbeiten Menschen mit psychischen Erkrankungen und Menschen, die beruflich in der Psychiatrie tätig sind, Theaterstücke. Der Verein Ariadne stößt kulturelle Projekte an. Ziel der Projekte ist, dass Menschen mit psychischer Erkrankung in der Gesellschaft akzeptiert werden. Der Verein wird unter anderem von der Landeshauptstadt München unterstützt.

Behindertenbeirat veröffentlicht seinen Jahresbericht 2018

Welche Ziele hat sich der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München im vergangenen Jahr gesteckt? Was haben die acht Facharbeitskreise des ehrenamtlichen Gremiums im letzten Jahr geplant und umgesetzt? Antworten darauf gibt der aktuelle „Jahresbericht des Behindertenbeirats 2018“. Wo man die knapp 70 Seiten starke Broschüre bekommen kann, erfahren Sie auf der Internetseite des Münchner Behindertenbeirats: Link zur Internetseite

Neue Broschüre in leichter Sprache: „Wenn Sie in einer sozialen Not-Lage sind“

Die Broschüre „Soziale Sicherung im Überblick“ gibt es jetzt auch in leichter Sprache. Die Broschüre heißt „Wenn Sie in einer sozialen Not-Lage sind“. Das Heft enthält unter anderem Informationen zu Pflege und Hilfe für Menschen mit Behinderungen. Auch zu Themen wie „Rechtliche Betreuung“, „Häusliche Unterstützung“, „Essen auf Rädern“ oder „Freiwillige Leistungen“ erfährt man Wissenswertes. Hier können Sie die Broschüre herunterladen: Link zur Broschüre „Wenn Sie in einer sozialen Not-Lage sind“

Titelblatt Broschüre "Wenn Sie in einer sozialen Not-Lage sind"

Ab Mitte August 2019 liegt das Heft auch als gedrucktes Exemplar vor. Dann kann es beim Sozialreferat per E-Mail bestellt werden unter sozialesicherung.soz@muenchen.de. Eine telefonische Bestellung ist unter der Telefonnummer 233-68209 und unter der Telefonnummer 233-68536 möglich.

Wettlauf-Veranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung

Dabei sein ist alles: Unter dem Motto „Alle sind willkommen – Menschen mit und ohne Behinderung“ lädt der Behindertensportverein Achilles International Germany zu seiner jährlichen Laufveranstaltung ein. Unterstützt wird die Veranstaltung im Rahmen des Inklusionssports unter anderem vom Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München. Der „8. Hope & Possibility Run“ findet am Sonntag, 28. Juli, um 10 Uhr im Westpark statt.

Alle Starterinnen und Starter bekommen ein hochwertiges Lauf-Hemd und einen Einweg-Transponder. Wer am Ziel ankommt, erhält eine Medaille und eine Urkunde. Die Startgebühren des Benefizlaufes kommen dem Behindertensportverein zugute. Ausführliche Informationen zum Wettlauf und zur Anmeldung gibt es auf der Internetseite des Veranstalters: mehr Informationen zum Wettlauf

Ampel steht für Menschen mit Mobilitätseinschränkung länger auf Grün

In der Kreillerstraße im Stadtviertel Trudering bleibt die Ampel länger grün. An der Kreuzung Kreillerstraße und Marianne-Plehn-Straße können Menschen mit Mobilitätseinschränkung die Grünphase mit Hilfe eines Funksenders verlängern. Durch den Sender ist es möglich, die Kreillerstraße ohne Zwischenstopp auf der Mittelinsel zu überqueren. Das Kreisverwaltungsreferat stellt die Sender ab sofort im Rahmen eines Pilotprojekts zur Verfügung. Weiterlesen Ampel steht für Menschen mit Mobilitätseinschränkung länger auf Grün

Münchner Selbsthilfetag auf dem Marienplatz

Von 10.30 bis 16.30 Uhr findet morgen auf dem Marienplatz der Selbsthilfetag statt. An rund 70 Informationsständen informieren Selbsthilfegruppen und Initiativen über ihre Arbeit zum Thema Selbsthilfe und Selbstorganisation.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Selbsthilfetag.

Weiterlesen Münchner Selbsthilfetag auf dem Marienplatz

Maßnahme des Aktionsplans zur Bewusstseinsbildung für Barrierefreiheit

Gebäude so bauen und öffentliche Räume so gestalten, dass sie für Menschen mit Behinderungen barrierefrei sind oder werden: Zum Thema Barrierefreiheit veranstaltet das Referat für Stadtplanung und Bauordnung für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig praxisorientierte Fortbildungen. Die Veranstaltungen laufen im Rahmen der Maßnahme „Fachspezifische und praxisorientierte Fortbildung zu Barrierefreiheit für die Beschäftigten des Referats für Stadtplanung und Bauordnung“. Die Maßnahme ist eine von insgesamt 47 Maßnahmen des 1. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist. Der 1. Aktionsplan wurde 2013 vom Stadtrat beschlossen. Für die Durchführung seiner Maßnahmen sind, je nach Themenbereich, unterschiedliche Referate zuständig. Mit dem Aktionsplan will die Stadt zur gleichberechtigten Teilhabe und zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen beitragen. Für die Betreuung der Maßnahme „Praxisorientierte Fortbildung“ ist Jürgen Wieland vom Planungsreferat zuständig. Der Sachgebietsleiter für Personal, Organisation und strategisches Controlling war maßgeblich an der Entwicklung dieses Projekts beteiligt. Wie diese Fortbildung aussieht und was sie bewirkt, lesen Sie im nachfolgenden Interview. Weiterlesen Maßnahme des Aktionsplans zur Bewusstseinsbildung für Barrierefreiheit

Maßnahme des Aktionsplans als Motor für inklusive Kunstprojekte

Er selbst bezeichnet sich als Autor, Kulturveranstalter und Rebell: Maximilian Dorner betreute das „Pilotprojekt Kunst und Inklusion“. Die Maßnahme ist eine von insgesamt 47 Maßnahmen des 1. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) .
Der 1. Aktionsplan wurde 2013 vom Stadtrat beschlossen. Für die Durchführung seiner Maßnahmen sind, je nach Themenbereich, unterschiedliche Referate zuständig. Mit dem Aktionsplan will die Stadt zur gleichberechtigten Teilhabe und zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen beitragen. Dorner ist Mitarbeiter der Abteilung „Darstellende Kunst, Film, Literatur, Musik, Geschichte, Wissenschaft“ und im Kulturreferat verantwortlich für den Bereich Kunst und Inklusion. Er war maßgeblich an der Umsetzung des „Pilotprojekts Kunst und Inklusion“ beteiligt. Was die Maßnahme 31 des 1. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-BRK gebracht hat, lesen Sie im nachfolgenden Interview. Weiterlesen Maßnahme des Aktionsplans als Motor für inklusive Kunstprojekte

Foto-Ausstellung zum Thema Inklusion

Noch bis zum 31. Juli wird die Foto-Ausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ im Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Fürstenried präsentiert. Thema der Ausstellung ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Wie lassen sich Barrieren überwinden? Wie kann es gelingen, trotz einer Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben? Was bedeutet Inklusion im Alltag? Diese Fragen thematisiert die Wanderausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ mit ganz unterschiedlichen Foto-Motiven. Die Aufnahmen sind im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden, den das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ausgelobt hatte.

Die Bilder befinden sich im Flur hinter dem Begegnungsraum. Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich. Der Eintritt ist frei. Das Alten- und Service-Zentrum befindet sich in der Züricher Straße 80. Geöffnet ist montags bis donnerstags von 8.45 bis 17 Uhr sowie freitags von 8.45 bis 14 Uhr. Weitere Informationen gibt es beim ASZ Fürstenried unter Telefon 759 55 11.

Das ASZ ist eine Einrichtung der Landeshauptstadt München.

Festveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum der UN-BRK

Seit dem 26. März 2009 ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) auch in Deutschland gültig. Zum 10. Jahrestag haben der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München zu einer Festveranstaltung eingeladen. Das Fest fand am 5. April in der Münchner Freiheizhalle statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Expertinnen und Experten diskutierten über die Perspektiven einer inklusiven Gesellschaft und zogen mit Blick auf die UN-BRK Bilanz über die vergangenen zehn Jahre. Rednerinnen und Redner waren Münchens Bürgermeisterin Christine Strobl, die Aktivisten Raul Krauthausen und Constantin Grosch, die ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und VdK-Präsidentin Verena Bentele, der Jurist Horst Frehe, der Bezirkstagspräsident Josef Mederer sowie Marc Nellen, Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Links zu Medienberichten, Fotos und einen Fernsehbeitrag erhalten Sie über diesen Link zur Seite des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München

Stadtrat hat 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen

Der Stadtrat hat heute einstimmig den 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) beschlossen. Ziel des Aktionsplans ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Mit dem Maßnahmen-Paket, das der Aktionsplan enthält, soll die volle gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen weiter vorangetrieben werden. Die Beschlussvorlage, die das federführende Sozialreferat dem Stadtrat vorgelegt hat, listet dazu 37 einzelne Maßnahmen sortiert nach acht Themenbereichen auf. Die acht Themenbereiche sindFrühe Förderung, Schule, Bildung“, „Gesundheit“, „Arbeit, Beschäftigung“, „Mobilität, Bauen, Wohnen“, „Erholung, Freizeit, Kultur, Sport“, „Recht, Freiheit, Schutz“, „Selbstbestimmte Lebensführung, persönliche Assistenz, soziale und finanzielle Sicherheit, Familie“ sowie „Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben“. Über die finanzielle Ausstattung der 37 konzipierten Einzelmaßnahmen entscheidet der Stadtrat endgültig im Rahmen der Verabschiedung des Haushalts 2020. Die Umsetzung beginnt dann im kommenden Jahr. Weiterlesen Stadtrat hat 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen