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Integration der Arbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Beschäftigte in die IT-Struktur der LHM

Maßnahme 23 des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in München

Langtitel

Integration der Arbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Beschäftigte in die IT-Struktur der LHM

Beschreibung

Da es für das in der Landeshauptstadt München angewandte System LiMux keine blindentaugliche Software gibt, sind blinde und sehbehinderte städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit auf die Verwendung von Microsoft-Produkten als Insellösung angewiesen. Das bedeutet häufig, dass Fachsoftware nicht angewendet werden kann, Informationen nicht gelesen und Arbeitsergebnisse nicht verwertet werden können. Zudem kommt es zu Systemfehlern aufgrund nicht angepasster Schnittstellen.
Die Untersuchung der Situation der blinden und sehbehinderten städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen einer Vorstudie beinhaltet die Analyse derzeitiger Schnittstellen, Hemmnisse sowie die Entwicklung eines Vorgehenskonzeptes zur Verbesserung dieser Situation.

Alle Arbeitsplätze der sehbehinderten Beschäftigten, die unter LiMux arbeiten, sollen darauf hin geprüft werden, ob die Hardware- und Softwareeinstellungen ihren speziellen Anforderungen genügen. Ggf. erfolgt eine Optimierung. Die Vorstudie soll auch die Möglichkeiten zur Standardisierung der IT-Umgebung dieser Arbeitsplätze feststellen.

Erwartete Auswirkungen

  • Bessere Integration der Arbeitsplätze blinder und sehbehinderter Beschäftigter in die IT-Landschaft der Landeshauptstadt München
  • Mehr Teilhabe an Kommunikationsprozessen für blinde und
    sehbehinderte Beschäftigte
  • Steigerung der Produktivität und Arbeitseffektivität
  • Blinde und sehbehinderte Beschäftigte können ihre Aufgaben barrierefrei erledigen.

Stand der Umsetzung

Aktueller Stand

Der Musterarbeitsplatz bei it@M geht in Betrieb. Jetzt können Dienstkräfte mit Blindheit oder Sehbehinderung und alle anderen Interessierten eine beispielhafte Zusammenstellung „begreifen“ und betrachten. Die Bedienbarkeit der städtischen IT-Anwendungen kann vor dem Einsatz am Arbeitsplatz geprüft werden.

Die Hilfsmittelsoftware als Schnittstelle zur städtischen IT-Landschaft ist so beschrieben und standardisiert, dass viele Hilfsmittel, z.B. Braillezeile, ohne weitere spezifische Anpassungen in Betrieb genommen werden können.

Kooperation

  • IT-Strategie, IT-Steuerung & IT-Controlling im Direktorium (STRAC)
  • städtischer Eigenbetrieb für „Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München“ (IT@M)
  • LiMux-Projektleitung
  • Personal- und Organisationsreferat dezentrales Informations-, Kommunikations- u. Anforderungsmanagement (POR-dIKA)
  • Stadtweite Steuerungsunterstützung – Personal und Organisation (POR-P2.1)
  • Referatsgeschäftsleitungen, soweit betroffen

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