Mitmach-Aktion zum 2. Aktionsplan

Mitmach-Aktion „München wird inklusiv“ ist beendet

Die Mitmach-Aktion „München wird inklusiv“ wurde im Mai 2017 gestartet und lief bis August 2017. Wie man an der Mitmach-Aktion teilnehmen konnte und worum es dabei ging, erfahren Sie im nachfolgenden Text auf dieser Internetseite:

 

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben an der Aktion teilgenommen und ihre Ideen zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderungen eingereicht. Geeignete Vorschläge sollen in den künftigen 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) einfließen.

An der Aktion beteiligt haben sich Vertreterinnen und Vertreter aller Berufs- und Altersgruppen mit und ohne Behinderungen. Dabei haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den unterschiedlichsten Themenbereichen auseinandergesetzt: von Schule und Arbeit über Gesundheit und Pflege, Freizeit und Kultur bis hin zu Wohnen oder Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben. Die eingereichten Ideen bezogen sich sowohl auf Verbesserungsvorschläge für einzelne Personengruppen im Privatbereich als auch auf allgemeine Maßnahmen im öffentlichen Raum. Räumliche Barrieren wurden ebenso thematisiert wie Barrieren im Kopf oder Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung. Darüber hinaus handelte es sich bei den eingereichten Ideen um mögliche Maßnahmen, von denen sowohl Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung als auch Menschen mit Sinnesbeeinträchtigung, mit kognitiver Beeinträchtigung oder seelischer Behinderung profitieren können.

Das Team des Koordinierungsbüros zur Umsetzung der UN-BRK dankt allen, die sich die Zeit genommen haben, um qualifizierte Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderungen einzureichen.

Was geschieht mit Ihrem eingesandten Vorschlag?

Ihr Vorschlag wird an eine Arbeitsgruppe weitergeleitet. In der Arbeitsgruppe vertreten sind Menschen mit Behinderungen, Mitglieder des Behindertenbeirats sowie Fachleute innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung. Die Arbeitsgruppe prüft, inwieweit Ihre vorgeschlagene Maßnahme geeignet ist und in den 2. Aktionsplan einfließen kann. Ob eine Maßnahme geeignet ist, kann auch davon abhängen, ob die Stadt München überhaupt dafür zuständig ist. Sonst leiten wir Ihren Vorschlag anonymisiert an die richtige Stelle weiter.

Wie und wann erfährt man, ob die eingesandte Idee für eine Maßnahme in den 2. Aktionsplan eingeflossen ist?

Das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK sendet eine Nachricht an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse. Ob Ihre vorgeschlagene Maßnahme in den 2. Aktionsplan einfließen wird, erfahren Sie Ende dieses Jahres.

Wo kann man sich hinwenden, wenn es noch Fragen zur Aktion gibt?

Wer noch Fragen zur Aktion hat, kann diese an aktionsplan.soz@muenchen.de senden.

 

Das war die Mitmach-Aktion „München wird inklusiv“ im Jahr 2017:

Übersetzung in Leichte Sprache

Die Mitmach-Aktion in Leichter Sprache erklärt.
PDF-Datei mit dem Text in Leichter Sprache

Ihr Vorschlag für den 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behinderten­rechts­konvention

Mit einem neuen Aktionsplan will die Stadt dazu beitragen, die Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Ideen einzubringen. Machen Sie mit bei „München wird inklusiv.“!

Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache

Worum geht es?

Sie wollen, dass in München noch mehr für Menschen mit Behinderungen getan wird? Wir auch! Zuschüsse für Sportangebote, von denen Menschen mit und ohne Behinderungen profitieren. Ein Stadtteilprojekt, das testet, wie Menschen mit Behinderungen besser an Angeboten vor Ort teilhaben können: Das sind nur zwei von 47 Maßnahmen des 1. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Mit diesem Aktionsplan will die Stadt München dazu beitragen, die Situation von Menschen mit Handicap im Alltag zu verbessern. Ziel ist die Inklusion – also die volle gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen. Nach dem 1. Aktionsplan ist jetzt ein 2. Aktionsplan mit weiteren Maßnahmen geplant. Und Sie haben Gelegenheit, Ideen für neue Maßnahmen beizusteuern.