Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung noch immer kein Normalfall

Heute vor zehn Jahren trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Kraft. Zu diesem Anlass hat das Deutsche Institut für Menschenrechte folgende Pressemeldung herausgegeben:
„Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Vieles wurde seitdem auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Doch auch 2019 ist Deutschland noch keine inklusive Gesellschaft. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Deutschen Instituts für Menschenrechte, der die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in neun Bereichen, etwa Bildung, Wohnen, Arbeiten oder Mobilität, in den Blick nimmt. Weiterlesen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung noch immer kein Normalfall

Veranstaltung zum Thema gleichberechtigte Teilhabe

Wie kann es gelingen, trotz einer Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben? Diese Frage thematisiert die Wanderausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ mit ganz unterschiedlichen Foto-Motiven. Derzeit ist die Ausstellung des Koordinierungsbüros zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention des Sozialreferats in den Räumen der Stiftung Gute-Tat in der Ridlerstraße 31d zu sehen. Im Rahmen einer Veranstaltung lädt die Stiftung Gute-Tat zusammen mit der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern zum Besuch dieser Wanderausstellung ein. Teil der Veranstaltung ist ein Impulsvortrag. Dazu wurde der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung eingeladen. Danach gibt es bei einem kleinem Imbiss und Musik Gelegenheit für gemeinsame Gespräche. Die Veranstaltung findet am Montag, 25. März, von 18 bis 20 Uhr statt. Anmeldungen sind noch bis zum 20. März möglich: telefonisch unter der Nummer 45 47 50 04 oder per E-Mail unter muenchen@gute-tat.de. Weitere Informationen erhalten Sie unter diesem Link zur Veranstaltung

Theaterstück mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache

Szene aus dem Stück "Hellas München"
Szene aus dem Theaterstück „Hellas München“ in den Münchner Kammerspielen. © Judith Buss

Am 26. März zeigen die Münchner Kammerspiele die Produktion „Hellas München“, nicht nur in Deutsch und Griechisch mit Übertiteln, sondern auch zusätzlich in Deutscher Gebärdensprache. In dem Stück geht es um münchnerisch-griechische Geschichte und um Geschichten von Münchnern aus Griechenland. Denn in keiner anderen Stadt Deutschlands wohnen so viele Griechinnen und Griechen wie in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris begeben sich auf die Suche nach den vielfältigen griechischen Communities in München. Das Stück läuft von 20 bis 21.15 Uhr in der Kammer 3 in der Hildegardstraße 1. Weitere Informationen sowie Karten für die Aufführung erhalten Sie online über diesen Link zu mehr Informationen und Kartenvorverkauf

Die Tageskasse in der Maximilianstraße 28 hat montags bis samstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn am jeweiligen Spielort. Den Telefonservice erreichen Sie unter 233-966 00, die telefonische Programm-Ansage läuft unter der Nummer 233-966 01. Per E-Mail können Sie die Kammerspiele unter theaterkasse@kammerspiele.de kontaktieren.

Podiumsdiskussion zum Thema „Pflegende Angehörige stärken“

„Pflegende Angehörige stärken – Wie ist die Situation pflegender Angehöriger und auf welche Leistungen haben sie Anspruch?“ Unter diesem Titel steht die Podiumsdiskussion, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Die Podiumsgäste sind Christine Dobis, die seit 19 Jahren pflegende Angehörige ist, Dr. Anna Pendergrass vom Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Dr. Markus Wiedemann, Chefarzt der cts Klinik Schlossberg in Bad Liebenzell sowie Michaela Heyne, Referentin Leben im Alter, vom Sozialverband VdK Bayern. Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstag, 7. März, von 18 bis 20.15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Festsaal im ersten Stock des Alten Rathauses, Marienplatz 15. Der Eintritt ist frei. Weiterlesen Podiumsdiskussion zum Thema „Pflegende Angehörige stärken“

Inklusiver Schauspiel-Workshop – Bewerbungsfrist läuft bis 15. März

Die Otto Falckenberg Schule lädt zu einem inklusiven Workshop für Menschen mit und ohne Behinderungen ein. In dem Workshop geht es darum, spielerisch einige darstellerische Grundlagen zu erproben und kurze szenische Sequenzen zu erfinden. Außerdem gilt es, die eigene Fantasie zu erforschen und sich selbst und gegenseitig in verschiedenen schauspielerischen Übungen kennen zu lernen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Interessierte können sich noch bis zum 15. März bewerben. Weiterlesen Inklusiver Schauspiel-Workshop – Bewerbungsfrist läuft bis 15. März

Ausschlüsse von Menschen mit Behinderungen bei Wahlgesetzen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es hat gemäß der UN-Konvention (Artikel 33 Absatz 2 UN-Behindertenrechtskonvention) den Auftrag, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und die Umsetzung der Konvention in Deutschland zu überwachen.

Zur gestern veröffentlichten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Regelungen der Wahlrechtsausschlüsse für Betreute in allen Angelegenheiten und wegen Schuldunfähigkeit untergebrachte Straftäter erklärt die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte:

„Wir begrüßen die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Regelungen der Wahlrechtsausschlüsse für in allen ihren Angelegenheiten Betreute gemäß § 13 Nr. 2 des Bundeswahlgesetzes (BWahlG) und für wegen Schuldunfähigkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebrachte Straftäter gemäß § 13 Nr. 3 BWahlG verfassungswidrig sind. Bei diesen Wahlrechtsausschlüssen handelt es sich um eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung, die auch im Widerspruch zu Artikel 29 UN-Behindertenrechtskonvention steht. Die Ungleichbehandlung hinsichtlich der Bundestagswahl ist mit dem gestrigen Tag beendet. Das ist ein wichtiger Schritt für Rechtsstaat und Demokratie.

Wir empfehlen dem Deutschen Bundestag, jetzt auch die Wahlrechtsausschlüsse im Europawahlgesetz aufzuheben. Die Landesgesetzgeber müssen im Lichte der Entscheidung ihre Landeswahlgesetze ebenfalls anpassen und sollten bis dahin allen Menschen mit Behinderungen das Wahlrecht einräumen.“ Weiterlesen Ausschlüsse von Menschen mit Behinderungen bei Wahlgesetzen

Ängste überwinden und entschleunigen

Haben Sie Angst vor Spinnen oder Schlangen? Sind Sie unruhig, immer in Bewegung und haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren? In seiner Veranstaltungsreihe bietet der Tierpark Hellabrunn dieses Jahr Seminare an, die helfen sollen, Ängste zu überwinden oder zu entschleunigen. Weiterlesen Ängste überwinden und entschleunigen

Aktionswoche zum Thema Kinder aus Suchtfamilien

Vom kommenden Sonntag, 10. Februar, bis Samstag, 16. Februar, findet die bundesweite Aktionswoche zum Thema Kinder aus Suchtfamilien statt. Auch Münchner Hilfenetzwerke für Kinder und ihre suchtkranken Eltern beteiligen sich an der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien. In München gibt es dazu vier Veranstaltungen, an denen Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können. Das Spektrum reicht von der Filmvorführung mit der Möglichkeit, sich danach auszutauschen bis hin zur Offenen Sprechstunde in der Beratungsstelle. Welche Veranstaltungen an welchen Orten zum Thema Kinder suchtkranker Eltern angeboten werden, darüber kann man sich im Internet informieren: Link zu den Veranstaltungshinweisen auf der Internetseite

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Glückwünsche für Anna Schaffelhuber zum Medaillen-Gewinn

Oberbürgermeister Dieter Reiter gratuliert der Sportlerin Anna Schaffelhuber zu ihren Medaillen bei den Para-Alpin-Weltmeisterschaften im slowenischen Kranjska Gora und italienischen Sella Nevea. „Mit zwei Goldmedaillen und drei Silbermedaillen waren Sie die dominierende Athletin bei der Para-Alpin-Weltmeisterschaft in Slowenien und Italien. Im Namen der Landeshauptstadt München und persönlich gratuliere ich Ihnen ganz herzlich zu diesem überragenden Erfolg. Besonders beeindruckt hat mich Ihre Vielseitigkeit, die Sie schon bei den Paralympics im vergangenen Jahr unter Beweis gestellt haben, als Sie zweimal Gold und einmal Silber gewannen. Ob Slalom, Abfahrt oder Super G: Sie zählen in allen Disziplinen zur Weltspitze. Welcher Olympionike kann das schon von sich behaupten? Als Botschafterin Münchens für die erfolgreiche Bewerbung um die Fußballeuropameisterschaft 2024 in Deutschland haben Sie sich um unsere Stadt verdient gemacht. Sie zeigen seit Jahren, wie man sportliche Höchstleistungen und gesellschaftliches Engagement verbindet. Dafür gilt Ihnen mein Dank. Auch für Ihre weiteren Wettkämpfe wünsche ich Ihnen viel Erfolg.“

Stadt ehrt verstorbene Aktivistin für Inklusion

Ute Strittmatter setzte sich aktiv für die Rechte und die Inklusion von Frauen und Mädchen mit Behinderungen ein. Im Dezember 2016 verstarb die gebürtige Münchnerin im Alter von 52 Jahren. Jetzt ehrt die Stadt die Aktivistin, indem sie eine Straße im neu entstehenden Stadtteil Freiham nach ihr benennt. Eine Straßenbenennung ist die höchste Form der persönlichen Ehrung durch die Landeshauptstadt München. Die Benennung wird frühestens ein Jahr nach dem Tod der zu ehrenden Person vorgenommen. Weiterlesen Stadt ehrt verstorbene Aktivistin für Inklusion

Inklusives Atelierprojekt – Ausstellung im Rathaus

Im Münchner Rathaus sind derzeit Bilder des inklusiven Atelierprojekts „Ortswechsel“ zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel „Zwischenspiel“ läuft noch bis zum 15. Juni. Die Werke sind montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr zu sehen und freitags von 8 bis 12.30 Uhr. Die Arbeiten hängen im 2. Stock des Rathauses vor dem Büro des Oberbürgermeisters, also vor dem Zimmer 293. Das Rathaus befindet sich am Marienplatz 8. Der Eintritt ist kostenlos. Der Zugang ist barrierefrei möglich.

Das inklusive Atelierprojekt ist ein Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Behinderungen. In diesem Begegnungsraum kann man künstlerisch arbeiten und sich kreativ ausprobieren. Die Ausstellung wird vom Kulturreferat gefördert. Detaillierte Informationen zum inklusiven Atelierprojekt enthält der Flyer Ausstellung des Projekts Ortswechsel im Rathaus.

Ferien-Programm des Stadtjugendamts: Buchungstermin für Kinder mit Behinderungen schon jetzt vormerken

Auch in diesem Jahr bietet das Stadtjugendamt wieder Eintägige Erlebnisreisen für Kinder und Jugendliche an. Das Programmheft mit den Angeboten für die Oster- und Pfingstferien liegt ab sofort in der Stadt-Information im Rathaus aus. Außerdem kann das Programm als PDF-Datei im Internet unter www.muenchen.de/ferienangebote herunter geladen werden.

Für Kinder mit Behinderungen und Unterstützungsbedarf gibt es einen bevorzugten Einbuchungstermin. Diese bevorzugte Einbuchung für die Eintägigen Erlebnisreisen in den Osterferien und Pfingstferien ist in der Zeit vom 4. bis zum 28. Februar möglich. Wer ein passendes Angebot für Jungen oder Mädchen mit Behinderungen buchen oder Kontakt mit dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung für Ferienangebote aufnehmen will, kann in dieser Zeit eine E-Mail schreiben an ferienangebote.soz@muenchen.de. Wer keine Möglichkeit hat, eine E-Mail zu schreiben, kann sich telefonisch unter 0 89/ 2 33-3 38 17 an das Stadtjugendamt wenden. Weiterlesen Ferien-Programm des Stadtjugendamts: Buchungstermin für Kinder mit Behinderungen schon jetzt vormerken