Wanderausstellung

Fotografien zum Thema Inklusion

Wie lassen sich Barrieren überwinden? Wie kann es gelingen, trotz einer Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben? Was bedeutet Inklusion im Alltag? Diese Fragen thematisiert die Wanderausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ mit ganz unterschiedlichen Foto-Motiven. Die Wanderausstellung kann auf Nachfrage gebucht werden: Die Fotos zum Thema Inklusion werden an verschiedenen Orten präsentiert – vorwiegend in und um München. Aber auch andere Orte sind möglich.

Buchung der Wanderausstellung

Sie haben Interesse an der Ausstellung und wollen diese in Räumen Ihrer Einrichtung, Ihres Vereins oder Ihrer Behörde präsentieren? Dann könnten noch folgende Informationen für Sie wichtig sein: Die Ausstellung beinhaltet 24 Farb- und Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Dabei handelt es sich um 20 Quer- und vier Hochformate. Alle Bilder sind gerahmt. Die Größe der Rahmen beläuft sich jeweils auf 40 mal 60 Zentimeter. Zu den 24 Fotos gehören außerdem zwei Texttafeln, die Thema und Hintergrund der Ausstellung inhaltlich erläutern. Die Größe der Texttafeln beträgt ebenfalls 40 mal 60 Zentimeter. Auch diese beiden Hochformate sind gerahmt.
Die Ausleihe ist kostenfrei. Wenn Sie die Fotografien ausstellen möchten, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) auf. Dies ist möglich unter der Telefonnummer 0 89/ 2 33-2 19 83, per Fax unter 0 89/ 2 33-2 12 66 sowie per E-Mail unter un-behindertenrechtskonvention.soz@muenchen.de.

Hier können Sie sich die Bilder schon mal vorab ansehen

Entstehung der Präsentation

Entstanden sind die Fotos im Rahmen eines Wettbewerbs. Das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK der Landeshauptstadt München hatte den Foto-Wettbewerb im Jahr 2016 ausgelobt. Als Gewinn winkten Geldpreise bis zu 1.500 Euro. Die Aktion richtete sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Es galt, sich mit dem Thema „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ auseinanderzusetzen.
Menschen mit Behinderungen haben das gleiche Recht auf eine selbstbestimmte Lebensführung wie Menschen ohne Behinderungen. So ist es in der UN-BRK festgelegt. Ziel ist die Inklusion – also die volle und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen. Aus diesem Grund wählte das Koordinierungsbüro für den Foto-Wettbewerb den Titel „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“
Zahlreiche Fotos gingen beim Koordinierungsbüro ein. Am Wettbewerb hatten sich Menschen mit und ohne Behinderung aus München und Umgebung beteiligt. Die Einsendungen wurden von einer Jury gesichtet und bewertet. In der Jury waren Mitglieder des Münchner Stadtrats sowie des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München, der Münchner Behindertenbeauftragte und eine Fotografin vertreten. Sie vergab einen ersten, zweiten und dritten Preis sowie vier Sonderpreise. Neben den Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger zeigt die Ausstellung eine Auswahl der besten Fotos, die im Rahmen des Wettbewerbs beim Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK eingingen.